Endstation mit Lieblingsbüchern
Frankfurt/Main [ENA] Rund 30 Abendveranstaltungen haben Leiter Thomas Schweier und sein sechsköpfiges Team vom Bibliothekszentrum Sachsenhausen im Jahr 2011 organisiert. Dazu kamen wöchentliche Leseevents für die kleinen Leser, Kindergruppen- und Klassenbesuche außerhalb der Öffnungszeiten. Auch das Kerngeschäft brummte: Sachsenhausen zählte vergangenes Jahr während 1600 Öffnungsstunden rund 105.000 Besuche und 149.000 Ausleihen.
Schweier hatte 2009 mit dem Umzug vom Lokal - an den Südbahnhof die Chance ergriffen, die Bibliothek im Stadtteil neu zu verankern: Das Theater Gerlich Raabe gastiert dort oft mit neuen Stücken. Stadtteilkünstler wählen den Ort für ihre Ausstellungen. Seit Kurzem hat das Bibliothekszentrum auch seinen eigenen Förderverein. „Pro Lesen“ setzt sich für die Bibliothek ein und organisiert anspruchsvolle Thementische und Leserunden. Eine wichtigen Anteil am Erfolg hat auch die Apfelweinwirtschaft Lorsbacher Thal, die sich im Bibliothekszentrum als Co-Veranstalter einbringt.
„Mit den attraktiven Räumlichkeiten und der zentralen Lage haben in Sachsenhausen die besten Voraussetzungen als Ort der lokalen Veranstaltungskultur“, so der Leiter des Bibliothekszentrums. Auch für die Amtsleiterin der Stadtbücherei, Sabine Homilius, ist klar: „Unser Bibliothekszentrum Süd ist jetzt wirklich im Herzen von Sachsenhausen angekommen.“ Am Donnerstag, 16. Februar, startet in der Hedderichstraße 32 wieder „Lieblingsbücher“ mit Monika Müller-Heusch und Peter Heusch. Es ist bereits die 20. Veranstaltung der Reihe, die 2009 kurz nach dem Umzug gestartet war. Gäste können sich von dem Künstlerpaar von 19.30 Uhr an aus ihren mitgebrachten Lieblingsbüchern ausgewählte Passagen vorlesen lassen.




















































