Sonntag, 20.05.2012 16:23 Uhr

Umweltforum startet Solaroffensive

Verfasser: Rainer Michelmann (Pia/SFM) Frakfurt/Main, 14.02.2012, 09:40 Uhr
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Frakfurt/Main [ENA] Mit der Einweihung einer Photovoltaik-Anlage auf den Dächern der Friedrich-Ebert-Schule in Seckbach haben Umweltdezernentin Rottmann und Umweltforum Rhein-Main am Montag die Solaroffensive Rhein-Main gestartet. Ziel ist der Ausbau der solaren Energiegewinnung und ein gemeinsamer Beitrag zur Energiewende in der Region. „Während andere die Solarenergie deckeln möchten, sehen unsere Unternehmen das große Potenzial".

Das große Potential einer nachhaltigen Energieversorgung aus der Region für die Region“, sagte Stadträtin Rottmann, zugleich auch Schirmherrin der Solaroffensive. Die Stadt Frankfurt habe sich zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2050 komplett auf erneuerbare Energien umzustellen. „Dafür brauchen wir starke, innovationsfreudige Partner, und die haben wir im Umweltforum.“ In der Solaroffensive Rhein-Main haben sich Mitglieder des Umweltforums Rhein-Main zusammengeschlossen, um Bürger sowie Unternehmen aus der Region über Photovoltaik, Solarthermie und deren Finanzierung zu informieren.

„Die Offensive bietet eine Art Kompetenzzentrum für Solarenergie und vereint lokale Solarfirmen und finanzierende Banken unter einem Dach. So soll Interessierten der erste Schritt auf dem Weg zu einer eigenen Anlage erleichtert werden“, sagte Kampagnenleiterin Nina Lägel vom Frankfurter Photovoltaik-Unternehmen Deutsche Eco AG. Wer zu der umweltfreundlichen Strom- und Wärmeproduktion beitragen möchte, erhält bei der Solaroffensive Rhein-Main Auskunft und Angebote zur Nutzung seines Dachs, seines Gebäudes oder seiner Freifläche sowie Informationen zur Anlagenfinanzierung und zu Beteiligungsmöglichkeiten an Solarprojekten.

Das Startprojekt, ein Bürgersonnenkraftwerk auf den Dächern der Friedrich-Ebert-Schule, wurde von dem Marburger Photovoltaik-Unternehmen Sonneninitiative ins Leben gerufen und hat eine Leistung von 152 Kilowatt Peak. Mit drei weiteren Photovoltaik-Anlagen, die sich bereits auf den Schuldächern befinden, wird die Anlage jährlich rund 207.000 Kilowattstunden Solarstrom erzeugen und damit rund 150 Tonnen Kohlendioxid vermeiden. Mit dem selbst produzierten Ökostrom kann sich die Schule rein rechnerisch komplett selbst versorgen. „Wir hoffen, dass wir mit unserer Offensive weitere Unternehmen, Einrichtungen und Bürger dazu ermutigen können, selbst zum grünen Energieproduzenten zu werden“, sagte Hans-Georg Dannert.

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