Sonntag, 20.05.2012 16:35 Uhr

Silvesterlauf in Oberrodenbach - Timo Grub gewinnt

Verfasser: Rainer Michelmann Rodenbach, 02.01.2012, 11:17 Uhr
Presse-Ressort von: Rainer Michelmann Bericht 5473x gelesen
Start des Hauptlaufs
Start des Hauptlaufs  Bild: © Rainer Michelmann ©

Rodenbach [ENA] Bei Silvesterläufen beteiligen sich weltweit tausende von Menschen. Der größte findet mit über 20 000 Teilnehmern (San Silvestre Vallecana) in der spanischen Hauptstadt Madrid statt. Die 37. Auflage des TV Oberrodenbach machte bei richtigem Schmuddelwetter keinen großen Spaß.

Timo Grub (TV Gergershausen) gewann schließlich in einer Zeit von 36:21,4 Minuten vor Dirk Schönbeck (SSC Hanau-Rodenbach/36:54,7) und Markus Fischer (Großzimmern/37:29,2). Aber auch die hiesigen Athleten, die das alte Jahr sportlich beendeten, hatten großen Erfolg. Direkt nach dem Spitzen-Trio folgt schon Matthias Wälzlein aus Hasselroth, der mit viel Beifall der Zuschauer nach 37:50,2 Minuten am Ziel empfangen wurde. Auch der siebte Platz von (39:12,0) Egmont Pietroschka aus Linsengericht, der für den Schwimmverein Gelnhausen an den Start ging, fällt in die Spitzen-Kategorie. Unter den Top-Ten war auch Patrick Bungert aus Wächtersbach mit Platz zehn (40:06,6).

Die Damen-Konkurrenz ging an Julia Ertmer (LG Weinstraße), die nach 46:40,6 Minuten die Ziellinie passierte. Susanne Richter (Laufteam Gelnhausen) belegte Rang sieben (53:11,9). Auch über die 5200 Meter Distanz gab es für die heimischen Starter. Der Aufenauer Rolf Eckert (TV Salmünster) verbuchte nach 20:24,2 Minuten den dritten Platz. Eckert gehört zu den Stammgästen dieser Kultveranstaltung am letzten Tag des Jahres. Für Uwe Bilz (Lauftreff Freigericht) feierte nach 21:26,5 Minuten den siebten Rang. Der Silvesterlauf in Oberrodenbach ist etwas für Jung und Alt. Harry Arndt war mit 75 Jahren der Alteste und Sarah Wolf beide SSC Hanau-Rodenbach) mit 2 ¾ Jahren die Jüngste am Start.

Der Älteste und die Jüngste

Cheforganisator Michael Marquardt, Streckensprecher Armin Hain, Klaus Schneider (seit über 30 Jahren am Mikrophon), Eric Knauer und die 50 Helfer/innen, besonders die an der Strecke sowie das Rote Kreuz, die die Läufer mit Tee versorgten, leisteten Großartiges. Aber durch das miese Wetter gab es nur 225 Voranmeldungen. Und viele davon kamen gar nicht. Schließlich wurden nur 313 Teilnehmer/innen in der Zielankunft registriert. „Seit Dienstag verfolge ich den Wetterbericht und der hatte keine guten Nachrichten für uns. Wenn wir 400 Teilnehmer erreichen, wäre ich sehr zufrieden“, sagte Michael Marquardt.

© Michelmann ©
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„Wir sind richtig enttäuscht. Drei Faktoren haben eine große Rolle gespielt. Das schlechte Wetter. Die Absage aus dem Vorjahr und der zeitgleich stattgefundene Silvesterlauf in Frankfurt“, bilanzierte Marquardt. 2009 war das Wetter genau so schlecht wie dieses Mal, aber damals gingen 442 Läufer/innen an den Start. Als zunächst vereinsinterne Veranstaltung wurde 1974 erstmals ein Silvesterlauf gestartet.

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Die Idee von Karl Flesch, damals als Abteilungsleiter der Leichtathletik, wurde rasch populär. Heute ist der „landesoffene Silvesterlauf“ aus dem Sportbetrieb des Turnvereins nicht mehr wegzudenken. Alle Helfer/innen hoffen in 364 Tagen, dass der Wettergott wieder einmal ein Silvesterlauf-Fan ist. So wie 2008, als über 600 Teilnehmer nach Oberrodenbach kamen. Dann heißt es wieder Daumendrücken, damit der "bewegte Jahreswechsel" wieder ein voller Erfolg wird.

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